Wind God - Aeolus APP
Globale Wettermodelle rechnen mit Gitterzellen von 2 Kilometern und mehr, dein Homespot ist darin buchstäblich unsichtbar: kein See, kein Ufer, kein Düseneffekt, keine Thermikkante. Genau dort entsteht aber dein Wind. Aeolus schließt diese Lücke mit einem Ansatz, den es bisher nur in der Forschung gab.
WAS DU BEKOMMST
• 17 Spots in sechs Ländern:
Bayern: Kochelsee, Walchensee, Ammersee, Starnberger See, Chiemsee, Alpsee, Forggensee
Bodensee: Friedrichshafen, Konstanz, Güttingen
Italien: Gardasee, Comersee (Nord), Reschensee
Weltweit: El Gouna (Ägypten), Tarifa (Spanien), Kapstadt (Blouberg, False Bay)
Neue Spots starten als „im Test" und werden freigegeben, sobald sie unsere Prüfung bestehen. Die Bibliothek wächst.
• Kitebar-Wahrscheinlichkeit je Stunde, inklusive deiner persönlichen Schwelle (Foil? Big Kite? Stell dein Limit ein).
• Wind-Alarme, die dir gehören: pro Spot einstellbar, mit Windrichtung, Windstärke, Mindestdauer und wie sicher die Chance sein muss.
• Wind-Fenster in deinem Kalender: Favoriten abonnieren, die Termine tragen sich selbst ein und halten sich aktuell.
• Sag uns, wie es war: eine Bewertung je Spot und Tag, Windstärke und Richtung stundenweise. So sehen wir, wo wir danebenlagen.
• Regime-Intelligenz: Föhn und Thermik sind verschiedene Physik, unsere Modelle behandeln sie auch so.
• Blitz-Updates mit jedem Wettermodell-Lauf, vorgerechnet, die Antwort kommt sofort.
• Aufgeräumt bedienbar: eine Zahl, eine Kurve, fertig. Wer mehr will, schaltet den Experten-Modus ein und bekommt Regler und Wahrscheinlichkeits-Kurve dazu.
Aeolus ist kein weiteres Wetter-Widget. Es ist ein Forschungsprogramm, das in deine Tasche wächst, gebaut von Simulationsspezialisten, im Feld geprüft, gerechnet mit der Physik deines Spots.
DAS AEOLUS-PROGRAMM: EIN DIGITALER ZWILLING FÜR JEDEN SPOT
Jedes Revier bekommt einen vollständigen digitalen Zwilling: reale Topographie im 50-Meter-Raster, Geländerauigkeit, Wasserflächen mit Oberflächentemperatur, die Energiebilanz jedes einzelnen Hangs. Darüber rechnet eine 3D-Multiphysik-Strömungssimulation (CFD + Turbulenzmodellierung) das Windfeld physikalisch aus: feuchte Luft, Sonneneinstrahlung, Thermik, Föhn, Seewind. Ob Alpensee, Föhnschneise oder Küstenlagune, jede Spot-Physik nach denselben Naturgesetzen.
Das erste Kapitel ist ein Kunststück im bayerischen Voralpenland: Kochelsee und Walchensee (zwei Seen, 200 Höhenmeter Versatz, ein Bergriegel dazwischen) in einer einzigen Simulations-Domain. Ein Modell, beide Reviere, samt Wechselwirkung: Ob Föhn- oder Thermik-getrieben: beide Reviere laufen im selben Rechenlauf. Die Physik ist faszinierend. Doch für dich entscheidend ist: Lohnt sich die Fahrt zum See?
DAS NEURALE SURROGATE
Die volle Simulation kostet je nach Spot hunderte bis tausende CPU-Stunden. Das Herzstück des Programms ist deshalb ein 3D Neural-Surrogate-Modell: ein neuronales Netz, trainiert auf sehr vielen vollständigen 3D-Simulationen je Revier. Es lernt nicht Wetterstatistik auswendig, es lernt, die Physik selbst zu lösen: das Ergebnis der Simulation in wenigen Sekunden auf einem einzigen Grafikchip, ein Beschleunigungsfaktor von 10.000 bis 100.000. Dieselbe Technologieklasse, mit der NVIDIAs FourCastNet die globale Wettervorhersage von Supercomputer-Stunden auf GPU-Sekunden beschleunigt hat. Nur rechnet FourCastNet den Globus in 25 Kilometern. Aeolus bringt diese Klasse auf dein Revier: 50 Meter. Und weil der Trainingsdatensatz aus der eigenen Simulation stammt, braucht ein neuer Spot keine zehn Jahre Messgeschichte, nur Geodaten. 100.000× schneller als die Physik, von der es lernt. Physik-Genauigkeit, App-Geschwindigkeit, Skalierung nach Bauplan.
Der Wind war schon immer da. Jetzt kannst du ihn sehen, bevor er kommt.
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