Satellitengestütztes Informations- und Schutzsystem für Gewässer in Tamil Nadu

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15.08.2025
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Wasser ist eine sehr wichtige und lebenswichtige Ressource, die für die menschliche Existenz notwendig ist. Insbesondere Süßwasser ist eine sehr wichtige Ressource für alles Leben auf der Erde. Süßwasser macht nur 2,5–2,75 % des gesamten auf der Erde verfügbaren Wassers aus. Der Rest des Wassers ist von Natur aus Salzwasser, was seinen Nutzen stark einschränkt. Süßwasser wird vom Menschen zum Trinken, in der Landwirtschaft und für alltägliche Aktivitäten genutzt. Süßwasser steht in Form von Gletscher-, Grund- und Oberflächenwasser zur Verfügung. Zu den Süßwasseroberflächenwasserquellen gehören Flüsse, Seen, Teiche und Bäche. Oberflächenwasser ist die wichtigste Süßwasserquelle für alle Menschen. Der verantwortungsvolle und effiziente Schutz und die Nutzung von Oberflächengewässern ist daher von größter Bedeutung. Süßwasser ist eine Erneuerung und eine endliche Ressource. Süßwasser kann durch Niederschlag ergänzt werden. Einzugsgebiete und Oberflächengewässer sind die Hauptquellen für die Sammlung und Speicherung des durch Niederschläge gewonnenen Süßwassers.

Mit dem Bevölkerungswachstum und der wirtschaftlichen Entwicklung dehnen sich urbanisierte Gebiete räumlich aus und führen zu einem ökologischen Ungleichgewicht. Erweiterte Städte verwandeln Ackerland, Gewässer und Wälder in urbane Strukturen, was zu ökologischen Ungleichgewichten führt. Die Einwanderung von Menschen in städtische Gebiete führte zu einem dramatischen Bevölkerungswachstum in den Städten, wodurch die Nachfrage nach Land, Süßwasser und anderer Infrastruktur stieg. Städte, die durch den Bedarf an Infrastruktur und den Mangel an Grundstücken zu niedrigeren Preisen gestresst sind, führen zu einer horizontalen Entwicklung entlang der Peripherie. Die räumliche Ausdehnung von Städten betont die Oberfläche von Süßwasserreservoirs. Es wurden mehrere Studien durchgeführt, um den Grad der Urbanisierung zu ermitteln. In den letzten drei Jahrzehnten kam es in mehreren indischen Städten zu einer umfassenden Urbanisierung.

Ein wichtiger Teil der städtischen Landschaftsinfrastruktur ist das Gewässer. Regenwassersammelsysteme werden in Wasseranlagen wie Tanks und Teiche eingebaut. Solche Gewässer sind für die Bewässerung, die Trinkwasserversorgung, die Grundwasseranreicherung und viele andere Umweltzwecke wie die Kontrolle von Überschwemmungen und Bodenerosion von Vorteil. Anthropogene Aktivitäten haben kürzlich zum Verlust mehrerer Gewässer geführt, wodurch die verbleibenden Gewässer aufgrund der Möglichkeit einer Verschlechterung unter Stress geraten. Ein weiteres Problem ist der Eingriff in städtische und stadtnahe Regionen. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in den Städten wird mehr Land für Häuser und andere Einrichtungen benötigt. Die teuren und begrenzten Landressourcen setzen die Gewässer schließlich unter Druck. Der Problemlösungsprozess umfasst mehrere Schritte, von der Beendigung des Missbrauchs über die Wiederherstellung bis hin zur Überwachung.

Das urbane Indien erlebt ein rasantes Wachstum, das sich auf das Schicksal der Gewässer auswirkt. Chennai, eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Indiens, bildet bei diesem Urbanisierungsprozess keine Ausnahme. Die kostbaren Wasserressourcen von Chennai sind stark beansprucht. Darüber hinaus hatte die jüngste, 100-jährige Überschwemmungskatastrophe, die sich im November und Dezember 2015 über Chennai ereignete, tragische Folgen für die Bevölkerung und hat den Fokus wieder auf die Gewässer gerichtet. In diesem Zusammenhang möchte die Regierung von Tamil Nadu eine IT-Anwendung als Pilotstudie entwickeln, die künstliche Intelligenz und Satelliten nutzt, um Eingriffe und die Wasserqualität in Gewässern in und um Chennai City zu überwachen. Unterstützung von Behörden bei der Sichtbarkeit von Gewässern auf der letzten Meile, Technologien wie Mobilität, GIS, Fernerkundung und Big Data.
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