Erfahren Sie mehr über maschinelles Lernen. Trainieren Sie einen KI-Helfer, um gestohlene Statuen zurückzuholen.

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03.03.2026
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ArtBot GAME

In ArtBot lernen Spieler jeden Alters die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz. Ihre Aufgabe ist es, gestohlene Kunstobjekte zu finden und zurückzuholen. Sie trainieren Ihren KI-Helfer, die in einem Labyrinth aus Verliesen versteckten Objekte zu erkennen und zu lokalisieren, und erfahren, wie überwachtes und bestärkendes Lernen funktioniert.

Unser Ziel ist es, den Spielern mit ArtBot die Grundprinzipien und Konzepte der Künstlichen Intelligenz näherzubringen. Die Spieler haben die Aufgabe, wertvolle, gestohlene und versteckte Kunstobjekte zu finden und zurückzuholen. Im ersten Teil des Spiels wird der Prozess des überwachten Lernens vorgestellt: Spieler trainieren ihren KI-Helfer, bestimmte Kunstobjekte (z. B. Gemälde und Skulpturen) zu erkennen. Sie klassifizieren Trainingsdaten, experimentieren mit verschiedenen Parametern und beobachten anschließend, wie gut der Helfer trainiert wurde, indem er Testdaten klassifiziert. Hier bringen die Spieler ihrem Helfer bei, die gesuchten Objekte für ihre Aufgabe zu erkennen.

Im zweiten Teil des Spiels müssen die Spieler und ihr KI-Helfer durch eine Reihe von Verliesen navigieren, um die gestohlenen Kunstobjekte zu finden und einzusammeln. In diesem Teil werden die Spieler in die Prozesse des bestärkenden Lernens eingeführt. Sie leiten ihren Helfer, indem sie angeben, nach welchen Objekten er suchen und welche er meiden soll (z. B. Fallen), und indem sie den richtigen Objekten Belohnungen zuweisen. Der KI-Helfer versucht, seinen Weg anhand der von den Spielern festgelegten Parameter wie Erkundungs- und Ausbeutungsraten zu finden. Die Spieler beobachten den Prozess, können ihn pausieren oder beschleunigen und überlegen, welche Einstellungen optimal sind, um der KI zu helfen, möglichst viele Objekte zu finden.

Das Spiel wurde von einem Team aus Pädagogen, Spieleentwicklern und KI-Experten entwickelt, um die KI-Kompetenz von Grund- und Sekundarschülern zu fördern. Über die technischen Aspekte der KI hinaus war es unser Ziel, das kritische Denken der Spieler über die Aspekte, Faktoren und Vorurteile anzuregen, die die Architektur und das Verhalten von KI-Agenten und -Systemen beeinflussen können. Das Spiel führt die Spieler durch eine Reihe von Aktionen, bietet aber auch Möglichkeiten zum Erkunden, Experimentieren und Reflektieren. Die Spieler werden ermutigt, ihr Wissen zu erweitern, indem sie die Ergebnisse ihrer Aktionen beobachten, bewerten und Hypothesen aufstellen und testen.
Bei der Gestaltung des Spiels haben wir versucht, gängige Stereotypen zu vermeiden und auf die falschen Vorstellungen der Schüler gegenüber KI einzugehen, wie beispielsweise die anthropomorphe Natur von KI-Systemen – der KI-Helfer ist kein Roboter, sondern ein unbekanntes Artefakt. Spieler haben jedoch die Möglichkeit, ihren eigenen Avatar für den KI-Helfer auszuwählen und anzupassen. Indem wir das Spiel in den Kontext des kulturellen Erbes (Kunstobjekte) stellten, wollten wir die Anwendung von KI-Systemen in verschiedenen Bereichen jenseits von Informatik und Programmierung ansprechen, beispielsweise in Archäologie, Kunst und Transportwesen.
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